
(Oben das aufgeklappte Cover der Best-of-Doppel-LP Endless summer der Beach Boys)
Ich will immer so gern berauscht sein
Und werde doch immer nur breit
Und kaum da ich einmal nüchtern bin
Ist der Sommer schon wieder vorbei
(Aus dem Song Über Nacht von Element of Crime)
Kaum etwas ist wichtiger als das Wetter von morgen. In diesen Zeiten der Extreme, mit Niederschlag, der nicht mehr in Millimeter/Jahr (wie man es im Erdkundeunterricht gelernt hatte), sondern in der TV-adäquaten Mengenangabe Liter/Quadratmeter als Starkregen angegeben wird, NRW-Tornados, vierstelligen Minusgraden am Funtensee, einem Wetterfrosch als Ex-Knacki, einem Fernsehmetereologen, der ernsthaft Wettervogel heißt, Heizperioden Ende August und Latte Macciato an Weihnachten, hilft nur ein Flug in die noch verlässlichen Klimazonen der Erde, also zum Hindukusch, zum Gonzales-Archipel, an die Hänge des Gasherbrum II, ins n24-Fernsehstudio, an die Westsee im Oktober.
Summertime – Top 10
- Janis Joplin mit Big Brother & The Holding Company
- Miles Davis
- Nina Simone auf der 1959er-Live-LP Nina Simone at Town Hall
- Gabor Szabo mit dem letzten Stück auf Jazz Raga (1967)
- Louis Armstrong
- Manfred Krug in den Sixties noch im Osten
- Raahsan Roland Kirk
- Lonnie Johnson
- The Zombies
- Der Wiener Molden (als Summazeit)































