Auch 2012 findet unsere lose Serie „Ist das Geld noch zu retten?“ (Nein, nicht nur der Euro, sondern alles, die pakistanische Rupie, der Yen, der Franken, der Taki, der Dollar und vor allem der Renmimbi) leider eine Fortsetzung.
Doch zuerst ein Blick zurück: Vor gut einem Vierteljahr zitierten wir den uns unbekannten „Transmitter“, der im Forum bei SPIEGEL ONLlNE populistische Politikerschelte betrieb und eine Euro-Prophezeihung wagte: „Die Betroffen wachen erst auf“, schrieb Transmitter, „wenn die Tankstellen trocken, die Supermärkte leer und die Banken geschlossen sind.“ Dieser Zustand sei nur noch „eine Frage kürzester Zeit.“
Drei Monate später bekomme ich weiterhin Geld aus dem Automaten, die Preise im Supermarkt sind stabil, die Tankstellen feuchtfröhlich wie eh und je. Nun gut, warum sich überhaupt mit solch peinsamen Forengelaber abgeben?, fragt sich jetzt vielleicht der eine oder andere. Ja, zum Teufel, das weiß ich auch nicht.
Wenn ich schon über geschlossene Banken, leere Supermärkte & trockene Tankstellen (was ja ein wunderbarer Dreiklang ist, ein Schimmer vom Paradies) schreiben würde, dann finge ich mit der Schweiz an.































