Space Cake fliegt best in Nürnberg

von Mario Alexander Weber 02. August 2011
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... auch dieses Jahr wieder Headliner beim Nürnberger Bardentreffen:
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Das Nürnberger Bardentreffen findet seit 1976 jedes Jahr am letzten Juliwochenende in der Nürnberger Altstadt statt, ist umsonst und draußen und seit Jahren ziemlich gut besucht. Mit den  klampfenden Barden der Siebziger hat das Musikfestival heute nur noch wenig zu tun. Klar, handgemachte Musik steht weiter im Fokus, ab und an spielen auch mal "echte" Liedermacher und Singer/Songwriter. Aber leise Töne haben es schwer bei Laufkundschaft und akkustisch schwierigen Bedingungen. So wird eher gerockt in allen Facetten, was ja mehr als okay ist. Von lokal bis global ist alles vertreten. Es lassen sich immer tolle Entdeckungen machen (zum Beispiel der fantastische Wüstenrock von Tinariwen aus Mali letztes Jahr).

Am Hauptmarkt gab es auf mongole_kleinder Hauptbühne großartige Konzerte zu erleben (zum Beispiel The Go-Betweens 2003). Ein Erlebnis war auch die  30-Minuten-Version des Regierungsklassikers "Loswerden", dargeboten ebenfalls 2003 von Tilman Rossmy im wunderhübschen Ambiente der St.-Katharina-Klosterkirchenruine.

Das neue Tolle am Bardentreffen (das dieses Jahr reichlich kühl und verregnet war) ist, dass sich mittlerweile ein Off- und ein Off-Off-Festival etabliert hat. Neben dem offiziellen Programm (das jedes Jahr ein Schwerpunktland hat, heuer war das Spanien) und den offiziellen Bühnen in der Altstadt spielen in jeder freien Nische und an jeder Straßenecke weitere Acts ... Das reicht von der mongolischen Folkloretruppe (hier im Bild vor der Lorenzkirche) über den klassischen Touristenschreck, den Panflötenspieler, bis hin zu siebzehnjährigen, enthusiastischen Gymnasiasten mit Mini-Verstärkern und eigenen Songs, die neben dem Spaß ein paar Euro im Hut gerne mitnehmen (die Off- und Off-Off-Bands verkaufen ihre Tonträger, auch mal T-Shirts, und nehmen Spenden des Publikums gerne an).
mongolen_ausschnitt
Mittlerweile gibt es alte Bekannte, die jedes Jahr kommen, wie La Boum vor der IHK oder - siehe oben - die lebende Legende und der local hero aus Bamberg (und näherer Umgebung) Else Admire. Die Hüte sind natürlich unterschiedlich voll, was allerdings auch nicht immer etwas über die Qualität der Darbietung aussagt. Aber manchmal geht's eben auch um was ganz anderes ...
ausschnitt_jgabschiedskombo

2 Funksprüche

  • 05. August 2011 gefunkt von Psycho

    Was ist eigentlich mit Dr. Sotz? Hat der den Job gewechselt?

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  • 02. August 2011 gefunkt von big bang

    also ich finde den Typen mit der blauen Gitarre viel viel cooler als Else!!!

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